Sich Poems | Examples

List of Member Poems

Die Tulpe

Wie ein Wirbelwind irren meine Gedanken, ganz ohne Schranken. Würd so gern wachsen, betrachtet werden oder mich einfach zur Ruhe begeben, doch in meinem Kopf sind andere Dinge die mich bewegen. 
Immerzu kreisen meine Gedanken, ganz ohne Schranken. Die Hand, die mich von hinten umfasst, meinen Körper entlangstreicht und mich zu sich zieht, bis mein Gehirn sich keinen Ausweg mehr sieht. Mein Herz und mein Kopf sehnen sich nach Liebe und Geborgenheit, wie eine ungegossene Pflanze, die um Hilfe schreit. Die Tulpe, die sich nach nichts mehr sehnt als Zuwendung und doch wird sie als selbstverständlich angesehen und erfährt nur Schändung. Ja, so kreisen meine Gedanken, ganz ohne Schranken und ich wünsche dich zu mir, doch du bist nicht hier. Wo ich dich doch bräucht, wie die Tulpe die Sonne um zu entfalten ihre ganze Wonne.

Premium Member Der Dichter Im Himmel

[German Version]
Wenn Gott seine Hand über das Land schwingt,
wirft er Blautöne,
gab er uns allen ein Skript zum Lesen,
bei Kerzenlicht und silbernem Mond,
wenn Engel weinen und Sterne fallen,
wird der Dichter im Himmel über uns alle aufsteigen,
wenn der Himmel grau wird,
und all unsere Gefühle sich mit den Jahreszeiten ändern,
ergreife einen Topf voll Gold,
wenn Gottes Regenbögen seine Gründe offenbaren,

[English Version]
As God waves his hand across the land
He casts shades of blue
He gave us all a script to read
By candlelight and a silver moon
When angels weep and stars fall
The Poet in the sky will rise above us all
When the sky turns gray
And all our feelings change with the seasons
Seize hold of a pot of gold
As God rainbows out His reasons

Eine Andere Art

Eine andere Art
Es ist eine andere Art
der Schönheit, 
wenn mein Finger
über den Bogen deiner Braue fährt.

Dein Ellenbogen zeigt 
mir das versteckte Glück,
das ich schon so oft verloren habe.
Wie ist das Sein in dem Moment, 
wenn ich all die alten Farben in mir vergesse.

Deine Nägel - 
weißt du -
wurden sie für mich gemacht? 
Wenn du Stille mit mir teilst,
komme ich an einen Ort, 
der sich durch das leiseste Flüstern
in mir auszubreiten vermag.

Und wenn deine Augen 
mich dann fragen, 
wie dieser Ort wohl heißen mag, 
dann sagt dir mein Herz, 
dass nur es von dieser namenlosen Schönheit
zu berichten vermag.

Das ist es, was wir brauchen.
Kehren wir der Distanz den Rücken.
Legen wir die Masken ab.
Zusammen!
Für die Wiederbelebung der Liebe.
Zwischen uns! Für uns! Durch uns!


No Phantom - Kein Gespenst

There's no such blade 
that would be sharp enough
to slice one of one's shadow.
I grab and tear mine away, though,
kneading and reshaping it 
like wet clay soil
in hope, maybe 
its blackness won't scare you.

From the shapeless mass, 
I yearn to give a familiar form
so you may recognize me 
from even taking a glimpse at it.
You know, my shadow never lies, 
always telling the truth
showing its real face,
even when mine betrays. 


"Du siehst! ein Hund, und kein Gespenst ist da.
Er knurrt und zweifelt, leg sich auf den Bauch.
Er wedelt. Alles Hundebrauch."

"You see? He's no phantom but a dog.
He snarls and watches, crouching on his belly. 
He wags his tail - all canine habits."

(Johann Wolfgang Von Goethe: Faust, Act II, 
Before The Gate, translated by Peter Salm)

Schoenheit

In diesen Tagen, 
in welchen sich das Grau 
mit dem Dunkel so leicht vermählt,
sollten wir da nicht der Schönheit gedenken?
Wollen wir nicht lieber in Vermutungen schwellen,
die uns sagen, dass jede Schönheit hier auf Erden,
vom Lichte Gottes für uns entsandt wurde?
Rührt es nicht die Seele, sanft darüber zu sinnen,
dass all das Schöne aus seiner Wiege stammte?
Warum verneinen wir es so leicht?
Wie blind lassen wir uns entzweien?
Welch eine Stille muß über uns kommen,
um die Schönheit neu zu greifen?
Was wäre der Regen ohne die Erde?
Wer gäbe ihm Sinn, wenn nicht der Glaube,
dass alles hier seine Bestimmung findet;
im Glauben, in Erwartung,
dass in jedem Weg
das Ziel der Schönheit inne wohnt.

Ganz Ohne Titel

Es lief ein Regentropfen 
über deine Wangen.
Ich wünschte sehr, 
ich hätte ihn gefangen.
Kam er durch Schmerzen hervor
oder doch durch 
einen gebrochenen Schwur?
Ist es ein Licht, 
das sich in Flammen setzte?
Ist es dein Selbst, 
das dir entfuhr?
Oder ist es doch ein Zeichen, 
welches uns von Himmeln zeugt?


Wer

Wer hat die Welt für unsere Seelen so fremd gemacht?
Wo sind sie hin, die Nächte die uns Verständnis brachten?
Wo die Tage, die Mitgefühl in unsere Gemüter flüsterten?
Wie wussten wir  es, dass jeder Rausch zu Ende geht.
Wie wenig haben wir uns gewehrt?
Nun ist sie da - diese Welt:
Mit Menschen, die einem Schlachtplan gleichen,
stumm und beinah´ ohne Zweifel;
an etwas glauben, das ohne Mitempfindungen
sich als Nächstenliebe tarnt.
Nun sind sie durch Nebensächlichkeiten berauscht
und in der Unwirklichkeit stundenlang zu Haus´.
Ich fragte zu Beginn „Wer hat die Welt für unsere Seelen so fremd gemacht?
Nun weiß ich´s: es waren immer nur wir selbst.

Verdacht

Mein Frühling brach sich die Hände,
der Zauberer in mir will mir nicht begegnen,
mein Verdacht ist ohne Wunsch zu leben,
wie sehr bereut sich mir mein eigenes Herz?
Wie ein Herbstblatt mit seiner Farbe,
es einem Feuer gleicht, doch sich nicht entzünden kann,
wird mein Tag wieder mit mir sprechen,
wer schließt mich auf´s Neue auf?

Bruecken

Ich sah wohl Gefühle - weit gereiste;
Träume hinter brüchigen Nebeln,
vereinsamt wie die stolzen Brücken
legten sie sich auf meine Sprache nieder,
als Gestrandete - verletzt im Verloren sein,
drückten sie in mir etwas nieder,
das nun einsam in den Kellern meiner Triebe kühl verweilt, 
wie all die Ungereimtheiten einer jeden großen Liebe.

Muehsam

Überall wird gestritten
Mitten in der Straßen Mitten
an den Ufern, in der See
auf den Wolken, seh nur seh

Wie sie marschieren ganz zuhauf
den Weg bergab und bergauf
Sie demonstrieren auf den Hügeln
um Streitensrecht wird's geprügelt

Es wimmelt in Beleidigtsein
Man muß sich von Freiheit befreien

Das Recht Beleidigter zu sein
heißt nicht der Beleidigter hat Recht

Ich Liebe Berge

Berge riesig und stark,
Gottes liebe und Kraft schutz einem,
Sonne strahlt lieblich und schoen,
Dann will ich wandern gehen mit einem lieben Mann,
Zusammen mit Gott und verewigt,
Ein Picnic auf dem Berg,
Ein Korb mit Brot, camenbert und schoenes Getrank,
Eine Decke wo man sich drauf setzen kann,
Er schaut in ihren huebschen Augen und sagt ich liebe dich,
Sie schaut verliebt zuruck in seine traumhaften Augen.
Dann sagte Er heirate mich,
Sie schaut zuruck mit Tranen in ihren Augen,
Lange hat sie fuer diese gottliche Worte gewartet,
Er nahm sie in seine kraftigen Arme und hilt sie fest,
Du darfst nie wieder von mir weg gehen,
Dann sagt er ich liebe Dich,
Sie haben in eine huebsche kleine Kirche geheiratet,
Alle ihre liebe Verwandten und Fruende waren da,
Der liebe Gott hat Ihnen sonniges Wetter geschenkt.

Author: Gwen von Erlach Schutz

Verliebt In Einen Traum

Ich bin verliebt in einen Traum,
Einen Traum der Zukinft,
Er begeistert mich mit  Freundschaft und Liebe Gottes,
Liebliche Berge dann will ich mit ihn wandern,
Lieder dann will ich mit ihn singen,
Ein Lehrer der Humanitat, dann will ich in seiner Klasse sein,
Wie sagt mann guten morgen zu einen Prince,
Wasser der Seele reinigen mit der Sonnenlicht,
Er ist mein Traum gottes,
ich bette das unser lieber Gott Ihn sicher halt,
Ein froehliches Wieder sehn,
Riesige Berge sein Heim,
Das Chalet wo er sich mit Freunden trifft,
Ein Lebewohl, lieber Prince, ich habe dich gern.

Author: Gwen von Erlach Schutz

Zerbrechen

In Sekundenschnelle zerbricht ein Herz
Lautlos, als gäbe es keinen Schmerz
Fühlt sich doch wie ewigkeit an
Den Atemnot bemerkt man dann
Nägel geschlagen in die Kehle
Das Leben rinnt kalt aus der Seele
Das Blut fließt aber ohne Richtung
Das Leere nimmt einem die Sicht und
Niemand sieht's als es geschieht
Bedeutungslosigkit
Dich hineinzieht

Am Ende - the End

Wann fühlt sich ein Tag an
wie eine Sekunde?
Eine Woche wie eine Stunde?
Nur wenn sie schon vergangen sind

Wann fängt die Erinnerung zu verblassen an
Wie fängt man sie, bindet sie an der Seele an

Das wünscht man sich
doch kann man nicht
Die Tränen fallen vom Gesicht
Sie tragen ab
einen kleinen Stich
und hinterlassen
etwas Glücklich

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When does a day feel like a second?
A week like an hour?
Only when they have already passed

When does the memory start to fade?
How do you catch it, tether it to your soul?

It's what you wish
but cannot do
The tears fall from your face
The carry away
a small sting
And leave behind
something happy

Die Zeit

Die Zeit verletzt und heilt
Der Zeit ist der Mensch egal
Man verliebt und sich entliebt
im Laufe der Zeit tausendmal
Man verliert und spart sie
Man bereut’s wenn sie vergeht
Man fühlt sie auf dem Gesicht
wenn der Wind kalt weht

Die Zeit ist das Aufgehen der Sonne
der blutrote Himmel bei Dämmerung
Die Zeit ist eine verblühte Blume
die beim Fenster steht zur Erinnerung
Die Zeit ist die Tränen aus Wachs
als die Kerze zum Ende brennt
Die Zeit kann man nicht fassen
ist doch alles, was man kennt

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