Die Tulpe
Wie ein Wirbelwind irren meine Gedanken, ganz ohne Schranken. Würd so gern wachsen, betrachtet werden oder mich einfach zur Ruhe begeben, doch in meinem Kopf sind andere Dinge die mich bewegen.
Immerzu kreisen meine Gedanken, ganz ohne Schranken. Die Hand, die mich von hinten umfasst, meinen Körper entlangstreicht und mich zu sich zieht, bis mein Gehirn sich keinen Ausweg mehr sieht. Mein Herz und mein Kopf sehnen sich nach Liebe und Geborgenheit, wie eine ungegossene Pflanze, die um Hilfe schreit. Die Tulpe, die sich nach nichts mehr sehnt als Zuwendung und doch wird sie als selbstverständlich angesehen und erfährt nur Schändung. Ja, so kreisen meine Gedanken, ganz ohne Schranken und ich wünsche dich zu mir, doch du bist nicht hier. Wo ich dich doch bräucht, wie die Tulpe die Sonne um zu entfalten ihre ganze Wonne.
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